Designer arbeitet an seinem Portfolio am Schreibtisch

Das perfekte Design-Portfolio: Tipps vom Profi

10. Januar 2026 Johannes Becker Design
Ein überzeugendes Design-Portfolio öffnet neue Türen, zeigt deine Vielseitigkeit und gibt Einblicke in deinen individuellen Stil. Johannes Becker teilt praxisnahe Tipps, wie dein kreatives Portfolio nicht nur optisch, sondern auch inhaltlich überzeugt – ob für Selbstständige, Agenturen oder persönliche Projekte.

Dein Design-Portfolio ist dein Schlüssel zur Präsentation deiner Fähigkeiten. Es ist mehr als eine Arbeitsmappe – es erzählt, wer du bist und welche kreativen Ansätze du bevorzugst. Beginne mit einer klaren Struktur: Lege einen logischen Aufbau fest, sortiere Projekte nach Themen oder Anwendungsbereichen und wähle bewusst Arbeiten aus, auf die du besonders stolz bist. Zeig nicht nur die Endprodukte, sondern führe den Betrachter durch den kreativen Prozess: Erste Skizzen, Farbstudien, alternative Entwürfe – all dies gibt einen authentischen Einblick in deine Arbeitsweise. Dadurch bleibt dein Portfolio lebendig und nachvollziehbar.

Wichtig ist die Individualität: Ein Portfolio sollte deine Gestaltungssprache widerspiegeln, aber auch flexibel an unterschiedliche Zielgruppen angepasst werden können. Für Bewerbungen bei Agenturen empfiehlt es sich, Projekte auszuwählen, die verschiedene Stilrichtungen und Methoden abdecken. Wer selbstständig arbeitet, kann den Fokus gern auf persönliche Lieblingsprojekte oder Kundenaufträge legen, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Experimentiere mit neuen Tools, Animationen oder interaktiven Elementen, um Trends zeitgemäß umzusetzen. Vergiss dabei jedoch nie die Funktion: Übersichtlichkeit, Lesbarkeit und schnelle Navigation sind entscheidend für einen guten ersten Eindruck.

Neben den Projektpräsentationen runden hilfreiche Informationen zu deiner Person sowie ein professioneller Lebenslauf das Gesamtbild ab. Nutze die Chance, deine Motivation, deine Arbeitsweise oder Besonderheiten deines gestalterischen Ansatzes zu beschreiben. Lass Feedback von Auftraggebern sprechen, wenn es authentisch ist und zum Projekt passt. Abschließend solltest du dein Portfolio regelmäßig aktualisieren, damit es stets deinen aktuellen Stand widerspiegelt. Ein gelungenes Design-Portfolio kombiniert Kreativität mit Struktur – und schafft es, Interessenten neugierig auf mehr zu machen.